Namibia-Waisenkinder
Namibia-Waisenkinder

Soll Waisen geholfen werden, dann brauchen sie gesunde Hausmütter!

Im Township Windhoek- Katutura leben ca. 150.000 Schwarzafrikaner in ärmlichsten Verhältnissen.

Wir konnten dort vor 2 Jahren aus Spendengeldern das Waisenhaus Orlindi  für 25 Waisen erbauen lassen. Ich halte regelmäßig Kontakt zu der Einrichtung und erfahre, dass es den Säuglingen, Kindergarten– und Schulkindern gut geht. Die fürsorglichen Frauen sind ganz für sie da und tun das erdenklich Beste als Eltern-Ersatz.

 

Nun hat sich eine deutsche Freundin von mir, Barbara Winterfeldt an mich gewandt. Sie lebt mit ihrem Mann Volker, er ist Dozent an der UNAM (Universität Namibia), seit vielen Jahren in Windhoek. Barbara hat in Namibia keine Arbeitserlaubnis. Umso mehr engagiert sie sich ehrenamtlich im sozialen Bereich.

Sie berichtet mir aus dem GENADE KINDERBEWAARHUIS ( africans= Gnädiges Kinderbehütehaus). Dort gibt Barbara den Schulkindern Nachhilfeunterricht.

 

Liebe Gertrud

könntest du uns bitte helfen?

Justine ist die Hausmutter im Genade Kinderbewaarhuis. Sie kümmert sich seit 1988 um besonders benachteiligte Kinder und Waisen. Sie ergriff die Initiative, weil sie das Leid in ihrer Umgebung nicht mit ansehen konnte. Mit dem Einverständnis ihrer leiblichen Schwestern stellten sie das schlichte Elternhaus zur Verfügung.

Rund 25 Kinder leben dauerhaft bei ihr. Sie selbst ist alleinerziehende Mutter, darunter ist ein adoptiertes Kind. Sie leitet einen Kindergarten mit 45 Kindern und sorgt für die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern, die sonst der Straße überlassen wären. Natürlich wird sie von Praktikanten und anderen Frauen unterstützt.

Bislang erhält Justine persönlich keine staatliche Hilfestellung. Die geringen Einnahmen aus dem Kindergarten reichen nicht zur Deckung der Kosten. Der Verein Children's Home Namibia, unterstützt sie seit 2009 mit Lebensmitteln, Schulkleidung, Schulmaterial, Strom und Wassergeld.

Justine leidet seit einigen Monaten unter erheblichen gesundheitlichen Problemen.

Liebe Gertrud, du weißt wie wenig und primitiv die staatlichen Kliniken helfen und Justine braucht dringend ärztlichen Beistand. Ich möchte bei einem Privatarzt abklären lassen was ihr fehlt, Labortests machen lassen und für sie entsprechende Medikamente kaufen können. Sie soll wieder gesund werden.

Diese zusätzlichen Kosten kann der Verein bislang nicht tragen. Zudem  würde ich ihr so gerne ein monatliches Endgeld von ca. 80 € zukommen lassen. Justine ist die wichtigste Bezugsperson zu den Kindern. Wenn deine SpenderInnen helfen, dann wäre allen sehr geholfen!

Barbara Winterfeldt

 

Ich habe das Heim mit Freunden vor drei Jahren kennen gelernt. Wir erlebten ein eindrückliches  Weihnachtsspiel der Kinder. Wir waren sehr beeindruckt von der guten Führung des Heimes. Die Kinder werden geistig, kreativ und schulisch sehr gefördert. 

Wir haben daher beschlossen, vom Spendenkonto 3.000 € für das Jahr 2016 zu überweisen.

Ich erhalte die Abrechnungen und in zwei Briefen wird uns mitgeteilt wie außerordentlich die Überraschung sei, dass ihr geholfen wird. Justine dankt aus tiefsten Herzen und sendet herzliche Grüße aus Katutura / Namibia.

Gertrud Schmotz

Gotteslobhüllen aus der Nähstube in Namibia

Seit Jahren unterstützen viele das Nähprojekt von Gertrud Schmotz in Namibia. Jetzt kommt ein weiteres tolles Angebot aus der Nähstube in Okakarara! Dort stellen die Näherinnen schlichte, schöne Gotteslob-Schutzumschläge her.

Verschenken auch Sie Buchhüllen an Erstkommunionkinder, Jubilare oder für besondere Geburtstage!

Die alleinerziehenden Mütter in der Nähstube freuen sich über weitere Aufträge. Bestellungen können über das Kontaktformular vorgenommen werden.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Namibiahilfe