Namibia-Waisenkinder
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Aktuelle Neuigkeiten

Unterstützung in der Berufsausbildung

KAYEC (Katutura Youth Enterprise Center) ist ein gemeinnütziger Trust, der 1995 auf Initiative der lutherischen und anglikanischen Kirche gegründet wurde.

Jedes Jahr fallen in Namibia rund 20 000 Jugendliche ohne Abschluss aus dem Schulsystem und können deshalb auch keine Berufsbildungseinrichtungen besuchen.

KAYEC verlangt kein Schulabschluss-Zeugnis und bietet berufliches Training in verschiedensten Sparten an:

Von Automechanik, Schreinerei über Klempnerei bis Schneiderei. 750 Jugendliche nehmen jedes Jahr an diesen halbjährlichen Kursen in Windhoek und Ondagwa teil.

Die Gebühren die die Jugendlichen nicht aufbringen können, sind niedrig, N$ 800 (umgerechnet 50,00 € ) am Anfang und nochmals am Ende des Kurses.

Nach Abschluss des Kurses können die TeilnehmerInnen an nationalen oder internen Prüfungen teilnehmen. Wer den nationalen Abschluss schafft, hat Zugang zu staatlichen Berufsbildungszentren.

Aber auch Absolventen der KAYEC-eigenen Abschlüsse haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder für einen Start in die Selbständigkeit.

Die kritische Haushaltslage des namibischen Staates führte 2017 zu Streichungen, denen der Kurs „Clothing Production and Fashion Design“ zum Opfer fallen, eine der wenigen Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen.

Dank privater Spenden, u.a. von unserem Spendenkonto, konnte der Kurs 2017/2018 stattfinden. Nahezu alle der 20 Teilnehmerinnen haben bestanden.

Das berichtet uns Barbara Winterfeld, die Partnerin von Gertrud Schmotz in Namibia.

Strick- und Häkelprojekt in Okakarara

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

 

Eine Freundin von Gertrud Schmotz aus Ingolstadt, Christel Schoen, machte sich im August 2017 mit ihrem Mann Stephan auf die weite Reise nach Namibia. Sie hatte eine tolle Idee, die sie in die Tat umsetzte. Bei ihren Vorbereitungen sammelte sie schon Wochen vor dem Abflug nach Windhoek bei KDFB Frauengruppen Wolle und Garn mit viel Erfolg. Sage und schreibe kamen 100 kg Baumwolle zusammen!

Im Projekt Steps for Children in Oakakarara wurden sie herzlich von den Kindern und den beschäftigten Frauen aufgenommen. Hererofrauen sind im Nähen professionell, aber wie wird ihre Idee vom häkeln und stricken angenommen?

 

Die Idee kam sehr gut an, die Kinder und Frauen war sehr begeistert.

 

Christel berichtet: Vormittags im täglichen Wechsel kamen die beiden Kindergarten- und Vorschulgruppen zu mir. Ihre Erzieherinnen übersetzten für die kleinen Kinder, meine Anleitungen vom Englischen in die Hererosprache. Die farbenprächtige Wolle faszinierte Klein und Groß. Wir haben gekordelt, mit den Fingern Luftmaschenketten gehäkelt, mit den Häkelnadeln und den Knüpfsternen gearbeitet. Voll Stolz präsentierten die Kinder ihre selbstgemachten Halsketten und Armbänder. Höhepunkt war in der letzten Woche meines Aufenthaltes das Herstellen von Woll-Bommeln. Jeder Gruppenraum ziert jetzt als Gemeinschaftswerk ein großes buntes Bommel-Mobile.

Die großen Schulkinder kamen nachmittags zu mir in den Werkraum, nachdem sie ihre Hausaufgaben erledigt hatten. Jungen und Mädchen waren mit großer Begeisterung und Wissbegierde dabei. Häkeln von Teddys beschleunigte ihre Fertigkeiten. Sie entwickelten eine unglaubliche Kreativität. Das Ferienangebot nutzten Jung und Alt jeden Vor- und Nachmittag, um mit meiner Unterstützung ihren Teddy, Tischset, oder Umhängetasche fertigzustellen.

Mein Häkel- und Strickprojekt sprach sich schnell im Ort herum und so nutzten auch andere Kinder und Frauen das Ferienangebot. Ebenso kamen in dieser arbeitsfreien Ferienzeit die Mitarbeiterinnen, um Häkeln und Stricken für sich zu entdecken. Nach einer kurzen Trainingsphase machten auch sie sich mit großem Eifer ans Häkeln von Tischsets, Teddys oder Stricken eines Schals sogar eines einfachen Ponchos.

Derweil kam mein Mann mit seinen handwerklichen Fähigkeiten voll in Einsatz. Er hatte seinen Jahresurlaub auf sechs Wochen verlängern können und übernahm kleinere Wartunsgaufgaben. Nach dem sechswöchigen Einsatz gab es kein Regal, keine Schranktür, keinen Duschkopf, kein Spielgerät, keinen Geländeteil, den er nicht in seiner Hand gehabt, gereinigt, neu zusammengesetzt, stabilisiert, repariert, Bäume beschnitten usw. Ich konnte ebenso auf seine Unterstützung zählen.

Es waren für meinen Mann und mich sehr intensive Wochen, mit herzlichen, bereichernden Begegnungen. Wir feuen uns die Arbeit von Steps for Children tatkräftig unterstützt zu haben.

Beim Abschiednehmen wurden wir gefragt: „Wann kommt ihr denn wieder? Unsere Antwort: „As soon, as possible!“

Gertrud Schmotz bedankt sich bei Christel und Stephan mit einem herzlichen Vergelt's Gott!

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

 

Eine Freundin von Gertrud Schmotz aus Ingolstadt, Christel Schoen, machte sich im August 2017 mit ihrem Mann Stephan auf die weite Reise nach Namibia. Sie hatte eine tolle Idee, die sie in die Tat umsetzte. Bei ihren Vorbereitungen sammelte sie schon Wochen vor dem Abflug nach Windhoek bei KDFB Frauengruppen Wolle und Garn mit viel Erfolg. Sage und schreibe kamen 100 kg Baumwolle zusammen!

Im Projekt Steps for Children in Oakakarara wurden sie herzlich von den Kindern und den beschäftigten Frauen aufgenommen. Hererofrauen sind im Nähen professionell, aber wie wird ihre Idee vom häkeln und stricken angenommen?

 

Die Idee kam sehr gut an, die Kinder und Frauen war sehr begeistert.

 

Christel berichtet: Vormittags im täglichen Wechsel kamen die beiden Kindergarten- und Vorschulgruppen zu mir. Ihre Erzieherinnen übersetzten für die kleinen Kinder, meine Anleitungen vom Englischen in die Hererosprache. Die farbenprächtige Wolle faszinierte Klein und Groß. Wir haben gekordelt, mit den Fingern Luftmaschenketten gehäkelt, mit den Häkelnadeln und den Knüpfsternen gearbeitet. Voll Stolz präsentierten die Kinder ihre selbstgemachten Halsketten und Armbänder. Höhepunkt war in der letzten Woche meines Aufenthaltes das Herstellen von Woll-Bommeln. Jeder Gruppenraum ziert jetzt als Gemeinschaftswerk ein großes buntes Bommel-Mobile.

Die großen Schulkinder kamen nachmittags zu mir in den Werkraum, nachdem sie ihre Hausaufgaben erledigt hatten. Jungen und Mädchen waren mit großer Begeisterung und Wissbegierde dabei. Häkeln von Teddys beschleunigte ihre Fertigkeiten. Sie entwickelten eine unglaubliche Kreativität. Das Ferienangebot nutzten Jung und Alt jeden Vor- und Nachmittag, um mit meiner Unterstützung ihren Teddy, Tischset, oder Umhängetasche fertigzustellen.

Mein Häkel- und Strickprojekt sprach sich schnell im Ort herum und so nutzten auch andere Kinder und Frauen das Ferienangebot. Ebenso kamen in dieser arbeitsfreien Ferienzeit die Mitarbeiterinnen, um Häkeln und Stricken für sich zu entdecken. Nach einer kurzen Trainingsphase machten auch sie sich mit großem Eifer ans Häkeln von Tischsets, Teddys oder Stricken eines Schals sogar eines einfachen Ponchos.

Derweil kam mein Mann mit seinen handwerklichen Fähigkeiten voll in Einsatz. Er hatte seinen Jahresurlaub auf sechs Wochen verlängern können und übernahm kleinere Wartunsgaufgaben. Nach dem sechswöchigen Einsatz gab es kein Regal, keine Schranktür, keinen Duschkopf, kein Spielgerät, keinen Geländeteil, den er nicht in seiner Hand gehabt, gereinigt, neu zusammengesetzt, stabilisiert, repariert, Bäume beschnitten usw. Ich konnte ebenso auf seine Unterstützung zählen.

Es waren für meinen Mann und mich sehr intensive Wochen, mit herzlichen, bereichernden Begegnungen. Wir feuen uns die Arbeit von Steps for Children tatkräftig unterstützt zu haben.

Beim Abschiednehmen wurden wir gefragt: „Wann kommt ihr denn wieder? Unsere Antwort: „As soon, as possible!“

Gertrud Schmotz bedankt sich bei Christel und Stephan mit einem herzlichen Vergelt's Gott!

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